Hinter den Kulissen der Bundespolitik

Tobias Kiermeier aus Haidlfing berichtet über sein Praktikum im Deutschen Bundestag bei MdB Gudrun Zollner
 

Vier Wochen lang absolvierte Tobias Kiermeier ein Praktikum im Abgeordnetenbüro von MdB Gudrun Zollner im Deutschen Bundestag in Berlin. Während dieser Zeit erhielt der 22-Jährige einen umfassenden Einblick in die politischen Prozesse Deutschlands. „Es ist wirklich beeindruckend, wie komplex die politische Arbeit auf Bundesebene ist. Wer es nicht selbst erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, wie viel Arbeit im Hintergrund anfällt. In den Nachrichten wird meist nur das verabschiedete Gesetz behandelt, aber nicht dessen Entstehung“, berichtet der Student.

Montags CSU-Landesgruppensitzung, dienstags Arbeitsgruppensitzungen und Fraktionssitzung, mittwochs Ausschusssitzungen und schließlich – sowohl donnerstags, als auch freitags – Plenarsitzungen im Reichstagsgebäude. Hinzu kommen für Gudrun Zollner zahlreiche weitere Termine – oftmals auch bis weit in die Nacht hinein. Zusätzlich sollte die Arbeit im Büro nicht zu kurz kommen. „Vor allem in den Sitzungswochen ist es schwierig, alle Termine unter einen Hut zu bekommen, da viele Veranstaltungen zeitgleich stattfinden oder auch über ganz Berlin verteilt“, erklärt Zollner.

Der Student begleitete zudem MdB Zollner und ihre Mitarbeiter in die Arbeitsgruppen- und Ausschusssitzungen in den Bereichen „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ und „Sport“. Für den aktiven Sportler waren dabei vor allem die Sitzungen des Sportausschusses besonders beeindruckend. Tobias Kiermeier: „Ich interessiere mich sehr für den Zusammenhang von Politik und Sport. So war es beispielsweise sehr eindrucksvoll, wie sich die Politik für die Aufklärung des DFB-Korruptionsskandals einsetzt.“ Dabei war es dem Praktikanten möglich, den Ausführungen des DFB-Schatzmeisters und MdB Reinhard Grindel vor der Arbeitsgruppe „Sport“ zu folgen.

Zur parlamentarischen Arbeit in Berlin gehören aber nicht nur Sitzungswochen, sondern auch sitzungsfreie Wochen. Während sich die Abgeordneten in ihren Wahlkreisen befinden, bereiten die Mitarbeiter in den Berliner Abgeordnetenbüros beispielsweise Anhörungen für die kommenden Sitzungswochen vor oder bearbeiten aktuelle Themen der Politik. „Die Arbeit im Büro hat mir auch während der sitzungsfreien Wochen mit den Mitarbeitern von Gudrun Zollner viel Spaß gemacht. Endlich war Zeit, sich intensiver mit verschiedenen Themen zu befassen – für die Abgeordneten geht der terminreiche Alltag aber auch im Wahlkreis weiter“, so Kiermeier, der an der Universität Regensburg Bewegungswissenschaft, Politikwissenschaft und Spanisch studiert.

Im Rahmen des Praktikantenprogramms der CDU/CSU-Fraktion konnte der Haidlfinger neben dem Reichstagsgebäude auch weitere imposante Regierungsgebäude in der Hauptstadt besichtigen. Zusammen mit anderen Praktikanten besuchte er dabei den Bundesrat, das Bundeskanzleramt und das Berliner Abgeordnetenhaus – das Pendant zum Bayerischen Landtag. „Aber auch andere Veranstaltungen des Praktikantenprogramms, wie etwa der Besuch einer Bundespressekonferenz oder die Teilnahme als Zuschauer am ZDF-Morgenmagazin waren interessante Erlebnisse im Verlauf meines Praktikums in Berlin“, erzählt Kiermeier.

Nach vier Wochen in der Hauptstadt geht es für den 22-Jährigen nun zurück in die niederbayerische Heimat. „Ich möchte mich an dieser Stelle bei MdB Zollner und ihrem Team bedanken, dass sie mir dieses einmalige Erlebnis ermöglicht haben. Die Arbeit in Berlin hat mir sehr viel Spaß gemacht – wohl auch deshalb sind die vier Wochen rasend schnell vergangen“, so das abschließende Fazit des Studenten.

 

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Spannende vier Wochen im Herzen der Demokratie

Simon Pfeffereder aus Eggenfelden hat sein Praktikum im Abgeordnetenbüro von MdB Gudrun Zollner abgeschlossen.

„Ich hätte nicht gedacht, dass der Alltag in Berlin so vielschichtig ist“, war eines der Erkenntnisse, die Simon Pfeffereder nach vier Wochen Praktikum bei der Bundestagsabgeordneten Gudrun Zollner gewonnen hat. Dass die Arbeit eines Politikers sich bei weitem nicht, wie oft angenommen wird, nur auf den Besuch der Plenardebatte beschränkt war ihm bewusst - dass der parlamentarische Alltag neben den dazugehörigen Büroarbeiten auch noch unzählige Veranstaltungen, Kongresse und Einladungen umfasst, das konnte sich der junge Eggenfeldener vor Beginn des Praktikums noch nicht so recht vorstellen. „Jetzt weiß ich: Während einer Sitzungswoche sind die Abgeordneten jeden Tag fast rund um die Uhr unterwegs, weil sie meist am Abend noch eine oder mehrere Veranstaltungen von Verbänden und Organisationen besuchen.“ Auch in sitzungsfreien Wochen, die die Abgeordneten in ihren Wahlkreisen verbringen, ist der Terminkalender der Politiker ebenso vollgepackt.  

Wie umfangreich und interessant die tägliche Arbeit im Berliner Abgeordnetenbüro ist, vermittelten ihm Zollners wissenschaftliche Mitarbeiter Katharina M. Schwarz und Dr. Tobias Lang, beide gebürtige Niederbayern, gleich zu Beginn seines Praktikums: Posteingang, Führen der Korrespondenz, dem Erledigen von organisatorischen Fragen wie etwa Reisevorbereitungen und inhaltliche Recherchen sind nur ein Teil ihrer Tätigkeiten. Daneben sind sie unerlässlich bei der Vor- und Nachbereitung von Ausschusssitzungen und parlamentarischer Arbeit, bei der sich Pfeffereder einen guten Einblick verschaffen konnte: „Die Politik lebt und arbeitet wirklich im Hier und Heute, am Puls der Zeit.“ Dies stellte er auch fest, nachdem er sich tagesaktuell bei den Vorbereitungen einer Gesetzesvorlage für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eingelesen hatte.

Der 19-jährige war auch zu Gast in der Bundespressekonferenz, in der mehrmals wöchentlich ein Pressesprecher der Bundesregierung wie auch Vertreter aus verschiedenen Ministerien den Hauptstadtjournalisten Rede und Antwort stehen.

Zum Abschluss seines Praktikums konnte Pfeffereder gemeinsam mit anderen Praktikanten an einer Diskussionsrunde mit Bundesfinanzminister Schäuble teilnehmen. „Der Minister hat sich für uns fast zwei Stunden Zeit genommen und ist auf jede unserer Fragen eingegangen, egal ob zur Finanzkrise in Griechenland, seinem Alltag als Finanzminister oder sehr persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen.“ Nach Aussage des 19-jährigen legte Schäuble keinen Wert auf parteipolitische Phrasen sondern überzeugte durch ganz persönliche Anschauungen und Bewertungen zu Berufsauffassung, Leistungsbereitschaft und Werteverständnis.

 

Für den Eggenfeldener stand regelmäßig Erfahrungsaustausch bei den Praktikantentreffen auf dem Wochenplan: „Für mich war es wichtig, Kontakte zu knüpfen und sich mit den anderen Praktikanten über deren Arbeit und Büroabläufe zu unterhalten – auch fraktionsübergreifend.“ Im Bundestag selbst durfte er MdB Zollner bei Ausschusssitzungen oder beispielsweise beim Empfang einer Delegation von tunesischen Parlamentsabgeordneten begleiten. Überhaupt war es Pfeffereder ein Anliegen, auch mit ausländischen Studenten und Praktikanten Kontakte aufzubauen, beispielsweise aus der Ukraine, Tunesien oder Marokko.

Es war jeden Tag wert, vor allem aufgrund der abwechslungsreichen und dicht bepackten Tagesprogramme ist sein Fazit zum Praktikum. „Zusagen, auf alle Fälle!“ ist seine Empfehlung für jeden, dem sich die Gelegenheit bietet, die Berliner Luft zu schnuppern, noch dazu in Verbindung mit vier Wochen Politikbetrieb. Sein Dank gilt deshalb in erster Linie Gudrun Zollner, die als Abgeordnete einen Praktikanten aufnahm, aber auch ihren Mitarbeitern Katharina M. Schwarz und Dr. Tobias Lang. Gudrun Zollner: „Ich freue mich, wenn ich engagierten jungen Niederbayern die Möglichkeit geben kann, das politische Berlin hautnah kennenzulernen – eine Erfahrung, aus der sie für ihre Zukunft viel schöpfen können.“

 

Halbzeitbilanz: Veröffentlicht am 23. September 2015 im Vilstalboten

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Der Deutsche Bundestag hautnah

Christoph Paul aus Postmünster absolvierte ein vierwöchiges Praktikum im Abgeordnetenbüro von MdB Gudrun Zollner in Berlin.

„Es ist wirklich beeindruckend – fast, als würde man eine andere Welt betreten“, meint Christoph Paul, der im Mai als Praktikant im Berliner Abgeordnetenbüro von MdB Gudrun Zollner vielfältige Eindrücke über das politische Berlin gesammelt hat. „Nicht nur die Architektur in den verschiedenen Gebäuden ist faszinierend – auch der Einblick in die Arbeit im Bundestag war für mich sehr spannend“, erklärt der 19-jährige, der im Rahmen seines Studiums der Internationalen Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg dieses Praktikum absolvierte.
 
Dabei sind vor allem Sitzungswochen für die Abgeordneten und deren Mitarbeiter eine harte Angelegenheit – davon weiß jetzt auch Paul zu berichten: „In diesen Wochen gilt für die Arbeitszeiten ‚open end‘: Oftmals haben wir das Büro erst gegen 21.00 Uhr verlassen. Die Ausschussarbeit von Frau Zollner muss detailliert ausgearbeitet werden, denn sie ist sowohl im Familien-, im Sportausschuss als ordentliches Mitglied sowie im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement tätig – ein immenses Pensum für eine einzelne Abgeordnete.“ Auch zu den  Diskussionen und Reden innerhalb der Arbeitsgruppen und Ausschüsse durfte Paul MdB Zollner begleiten.
 
Im Büroalltag hat der Student Zollners Wissenschaftliche Mitarbeiter Katharina M. Schwarz und Dr. Tobias Lang hauptsächlich bei organisatorischen Aufgaben unterstützt oder Recherchearbeiten über die aktuellen Entwicklungen der Berichterstatter-Themen der Bundestagsabgeordneten übernommen.
 
Aber auch außerhalb des Büros boten sich dem 19-jährigen vielfältige Möglichkeiten, während des Praktikums weitere Eindrücke über die politische Arbeit in der Hauptstadt zu sammeln. „Jeden Tag gehen im Büro eine Flut von Einladungsschreiben für verschiedenste Veranstaltungen ein – auf einigen durfte ich Frau Zollner begleiten oder auch eigenständig übernehmen.“ So war Paul unter anderem Gast der Feierlichkeiten des 50-jährigen Jubiläums der Deutsch-Israelischen diplomatischen Beziehungen oder nahm am Frühlingsempfang der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft teil. Doch auch wirtschaftliche  Themen, wie die Energiewende und das Wachstum der „Digitalen Welt“, spielen eine große Rolle. Zu letzterem verfolgte der Rottaler eine Diskussion mit CDU-Generalsekretär Peter Tauber, der unter anderem auch die Chancen Deutschlands in diesem Bereich aufzeigte. „Es ist das unglaublich breite, aktuelle und hoch spannende Spektrum an Veranstaltungen, das mich an Berlin so beeindruckt. Bildungs- und Informationsmöglichkeiten warten an jeder Ecke. Es gibt kaum einen Abend, an dem nicht eine solche Veranstaltung stattfindet“, erklärt der Student.
 
Auch MdB Gudrun Zollner kann diesen Aussagen nur beipflichten: „Der Bundestag bietet jungen Menschen tolle Möglichkeiten, einen Eindruck des Alltags in der Bundespolitik zu erhalten. Das Bildungsangebot ist immens, ich kann nur jedem empfehlen, dies auch zu nutzen. Es freut mich sehr, dass ich jungen Niederbayern durch ein Praktikum die Chance geben kann diese ‚andere Welt‘ kennen zu lernen.“
 
Zum Abschied überreichte der 19-jährige als Dankeschön für das vierwöchige Praktikum Zollner einen Blumenstrauß und eine Postkarte. „Ich bewundere den Tatendrang und die enorme Motivation, die Frau Zollner in ihrer Arbeit als Bundestagsabgeordnete an den Tag legt – egal, wie spät es ist und wie lange sie schon unterwegs ist. Ich bin mir sicher, dass sie noch viel bewirken wird – in diesem Land und in dieser Welt“, so Christoph Paul abschließend.

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Vom 150-Seelen-Ort nach Berlin

Carina Karg aus Moosfürth (Gemeinde Wallersdorf) hat im September 2014 vier Wochen in meinem Abgeordnetenbüro in Berlin verbracht.

Die Landauer Neue Presse berichtete in einer wöchentlichen Serie über die Erlebnisse und die vielen neu gewonnenen Eindrücke der Studentin.

 

 

1. Woche in Berlin - veröffentlicht am 15. September 2014

 

2. Woche in Berlin - erschienen am 20. September 2014

 

3. Woche in Berlin - veröffentlicht am 30. September 2014

 

4. Woche und letzte Woche in Berlin - erschienen am 03. Oktober 2014